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Blick
zurück mit Befriedigung und Blick nach vorn voller Zuversicht
* Paco Oliver
Grösser hätten
die Unterschiede zwischen der Generalversammlung des HEV Zürich und der
ebenfalls am 25. April stattfindenden Aktionärsversammlung der SAir Group
kaum sein können. Jene fing Stunden früher an, endete Stunden
später und musste in zwei Riesenhallen improvisiert werden. Die
HEV-Mitglieder konnten sich dagegen im angenehmen Ambiente des Zürcher
Kongresshauses einer konfliktfreien, kurzen GV erfreuen. Und schliesslich kamen
die Zürcher Hauseigentümer im Unterschied zu den Sair-Aktionären
in den Genuss eines feinen Abendessens.
Dr. Christian Steinmann, Präsident des HEV
Zürich, hatte ein leichtes Spiel. Die Sektion Zürich des
Hauseigentümerverbandes kann auf ein weiteres wirtschaftlich erfolgreiches
Jahr zurück blicken und es besteht kein Anlass zu Befürchtungen, dass
sich dies im laufenden Jahr ändern sollte. Der geschäftliche Teil der
GV konnte denn auch straff abgewickelt werden. Weder der Jahresbericht noch die
erfreuliche Jahresrechnung gaben zu Diskussionen Anlass und so war die
Entlastung der Verwaltungsorgane anders als anderswo an jenem Abend eine
Selbstverständlichkeit. Auch
politisch darf 2000 als ein für die Hauseigentümer erfolgreiches Jahr
bezeichnet werden. Allerdings wird es im laufenden Jahr gelten, diese Erfolge
zu konsolidieren, handelt es sich dabei doch in den meisten Fällen um
Etappensiege. Insbesondere beim Mietrecht und bei der Besteuerung
selbstgenutzten Wohneigentums stehen die eigentlichen Diskussionen erst an. Die
entsprechenden Vorschläge des Bundesrates vermögen, wie Nationalrat
Rolf Hegetschweiler, Direktor des HEV Zürich, eindringlich
erläuterte, in keiner weise zu befriedigen (vgl. dazu die detaillierten
Beiträge im Jahresbericht). Die Chancen, für die Hauseigentümer
noch entscheidende Verbesserungen durchzusetzen, sind aber voll gewahrt.
Die anschliessenden Ausführungen von
Stadträtin Kathrin Martelli zu Fragen der Kehrichtentsorgung und zur
städtischen Verkehrspolitik lösten ein eher gemischtes Echo aus. Das
war wohl darauf zurückzuführen, dass sie nichts beschönigte und
keine Versprechen machte, die ohnehin nicht einzuhalten wären.
* Redaktor, lic. iur.
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