Hauseigentümerverband Zürich
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HEV 05/2001 Inhaltsverzeichnis
Generalversammlung des HEV Zürich

Blick zurück mit Befriedigung und Blick nach vorn voller Zuversicht
* Paco Oliver

Grösser hätten die Unterschiede zwischen der Generalversammlung des HEV Zürich und der ebenfalls am 25. April stattfindenden Aktionärsversammlung der SAir Group kaum sein können. Jene fing Stunden früher an, endete Stunden später und musste in zwei Riesenhallen improvisiert werden. Die HEV-Mitglieder konnten sich dagegen im angenehmen Ambiente des Zürcher Kongresshauses einer konfliktfreien, kurzen GV erfreuen. Und schliesslich kamen die Zürcher Hauseigentümer im Unterschied zu den Sair-Aktionären in den Genuss eines feinen Abendessens.

Dr. Christian Steinmann, Präsident des HEV Zürich, hatte ein leichtes Spiel. Die Sektion Zürich des Hauseigentümerverbandes kann auf ein weiteres wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück blicken und es besteht kein Anlass zu Befürchtungen, dass sich dies im laufenden Jahr ändern sollte. Der geschäftliche Teil der GV konnte denn auch straff abgewickelt werden. Weder der Jahresbericht noch die erfreuliche Jahresrechnung gaben zu Diskussionen Anlass und so war die Entlastung der Verwaltungsorgane anders als anderswo an jenem Abend eine Selbstverständlichkeit.
Auch politisch darf 2000 als ein für die Hauseigentümer erfolgreiches Jahr bezeichnet werden. Allerdings wird es im laufenden Jahr gelten, diese Erfolge zu konsolidieren, handelt es sich dabei doch in den meisten Fällen um Etappensiege. Insbesondere beim Mietrecht und bei der Besteuerung selbstgenutzten Wohneigentums stehen die eigentlichen Diskussionen erst an. Die entsprechenden Vorschläge des Bundesrates vermögen, wie Nationalrat Rolf Hegetschweiler, Direktor des HEV Zürich, eindringlich erläuterte, in keiner weise zu befriedigen (vgl. dazu die detaillierten Beiträge im Jahresbericht). Die Chancen, für die Hauseigentümer noch entscheidende Verbesserungen durchzusetzen, sind aber voll gewahrt.
Die anschliessenden Ausführungen von Stadträtin Kathrin Martelli zu Fragen der Kehrichtentsorgung und zur städtischen Verkehrspolitik lösten ein eher gemischtes Echo aus. Das war wohl darauf zurückzuführen, dass sie nichts beschönigte und keine Versprechen machte, die ohnehin nicht einzuhalten wären.

* Redaktor, lic. iur.

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